Die Tricks der Druckerhersteller

Vorsicht vor Tricks der Drucker-Hersteller, z.B. bei alternativen Patronen Bild: @poojames via Twenty20

Es gibt verschiedene technische Komponenten an Druckern, welche Anwender, die nicht die Original-Patronen verwenden, ärgern, aus Sicht der Hersteller der Drucker jedoch sinnvoll sind. Seit mehreren Jahren bauen die meisten Hersteller zum Beispiel spezielle Chips auf die Patronen. Toner AT – Druckerhersteller lügen wie gedruckt – Video & Tipps

Diese dienen dazu, die gedruckten Seiten zu zählen und den Füllstand der Tinte zu kontrollieren. Somit könnten die Kunden beizeiten auf eine leere Patrone hingewiesen und Fehler vermieden werden.

Chip meldet Patronen als leer

Dies bedeutet, dass manche Patronen nachgefüllt nicht funktionieren, da der Chip diese als leer meldet.

Mein Drucker erkennt keine alternativen Patronen – Tipps

Patronen von alternativen Anbietern werden nur dann vom Drucker erkannt, wenn der Anwender einige Tricks kennt. Dazugehört die Umstellung des Menüs des Druckers, Sensoren mit Klebestreifenabdecken oder den Resetknopf drücken.

So gibt es zum Beispiel auf YouTube Hunderte Videos, welche das Prozedere bei den einzelnen Druckern gut erklären.

Sensoren messen Seiten-Anzahl statt Tinte

  • Was viele Kunden besonders ärgert, ist, dass die Sensoren der meisten Hersteller nicht messen, wie viel Tinte bereits verbraucht wurde, sondern wie viele Seiten – auch leere – bereits gedruckt wurden.
  • In der Folge fordert der Drucker, dass die Patrone gewechselt werden soll, obgleich diese noch gefüllt ist. Das Schweizer Fernsehen ließ in diesem Zusammenhang angeblich leere Tintenpatronen testen. Etwa vier Milliliter wurde dabei noch genutzt, was ein Drittel der eigentlichen Füllmenge ist.

Eine kürzlich durchgeführte Studie berichtet von einem analogen Fall. So hätten insgesamt 50.000 Seiten nach Zurückstellen des Zählers der Kartusche noch gedruckt werden können. Dabei kommt nicht ausschließlich auf die Menge der Tinte an, sondern zugleich auf den Zustand der verbauten Verschleißteile.

Die Bedeutung der originalen Druckerpatronen

Es gibt verschiedene technische Komponenten an den neuen Druckern, welche die Kunden, die nicht die Originalpatronen verwenden, ärgern, aus Sicht der Hersteller jedoch sinnvoll sind.

Seit mehreren Jahren bauen die meistens Hersteller daher Chips auf ihre Patronen. Diese dienen vor allem dazu, die Seiten zu zählen und den Füllstand der Tinte zu kontrollieren. Somit könnten die Anwender vorzeitig auf die leeren Patronen hingewiesen werden.

Viele Patronen aber funktionieren aufgefüllt nicht, da der Chip diese als leer meldet.

Toner & Patronenwechsel nach Seitenanzahl

  • Meistens sind die Drucker so programmiert, dass diese nach dem Erreichen einer bestimmten Zahl an Seiten zum Toner- oder Patronenwechsel auffordern (vor allem Laserdrucker).
  • Ist jedoch noch hinreichend Toner oder Tinte vorhanden, lässt sich die Sperre umgehen und es kann weitergedruckt werden.
  • Wie dies funktioniert, ist je nach Druckermodell und Hersteller und unterschiedlich, meistens reichen aber ein oder zwei Griffe aus. Hier kann eine Recherche im Netz helfen.

Vorsicht beim Umgehen von Druckersperren

Da das Umgehen jener Druckersperre nicht den Angaben des Herstellers entspricht, wird dieser ebenfalls nicht für hierdurch gegebenenfalls entstehenden Schäden an dem Gerät aufkommen.

Toner und Tintenpatronen von Alternativherstellern sind nicht nur preisgünstiger als die Originalprodukte, sondern zumeist nicht mit einem Ablaufdatum oder anderen Angaben ausgestattet. Experten haben daher die bedeutendsten alternativen Anbieter betrachtet und untersucht, ob sich die günstige Tinte oder die Toner lohnen. Onlineshops kennzeichnen bei den angebotenen Tintenpatronen eindeutig, ob diese auffüllbar sind und, ob diese Chips oder andere Hürden aufweisen.

Patronen Chip gegen Alternativprodukte

  • Ein Trick der Druckerhersteller gegen Alternativprodukte ist daher Patronen-Chip. Mit diesem versehen diese die Patronen für Tintenstrahldrucker und zugleich Toner für Laserdrucker.
  • Solche Chips haben mehrere Funktionen, die generell positiv klingen sollen.
  • Diese checken, der Anwender ausschließlich passende Patronen in dein Gerät setzt, zählen die ausgedruckten Seiten und prüfen den Tintenfüllstand der Patronen.


Die Originalhersteller erklären, dass die Chips die Anwender beizeiten auf leergedruckte Tintenpatronen hinweisen und auf diese Weise helfen, Defekte am Drucker zu vermeiden – sowie es einen zeitigen Nachkauf ermöglicht. Die Fremdhersteller jedoch decken dabei etwas Anderes auf, nämlich, dass nämlich die Drucker aufgefüllte Patronen mit Chip teilweise als leer anzeigen, auch wenn diese es nicht sind – denn sie erkennen, dass dies kein originales Produkt ist.
Dagegen kann der Anwender etwas tun. Eine Möglichkeit ist es, die Hersteller der Drucker auszutricksen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten für alle Druckermodelle. So kann das Druckermenü umgestellt werden, die Sensoren mit Klebeband abgedeckt oder der Reset-Knopf gedrückt werden. Viel effektiver und einfacher überlistet der Anwender die Druckerhersteller mit weiteren Tricks. Verschiedene Kontrahenten setze die Chips von originalen Patronen (zum Beispiel von Epson, HP oder Brother) sorgfältig mit einem Resetter wieder zurück oder, wenn es für ein Druckermodell keinen Resetter gibt, ersetzt diese durch kompatible Chips. Daher zeigt der Drucker dann Refill- und Rebuilt-Patronen den korrekten Füllstand an. So ist vor allem der Umweltschutz garantiert.

Die versteckten Kosten bei Druckern

In den Druckern werden generell auf verschiedene Art und Weise Zähler verbaut, um so frühzeitige neue Käufe auszulösen. Dies nennen die Experten die vorbereitete Obsoleszenz. So bauen die Hersteller mit Absicht Verschleißteile in die Geräte ein, welche nach einer bestimmten Zeit sehr schnell kaputt gehen.

  • Dies erfolgt meistens kurz nach dem Ablauf der Garantie. Von einem derartigen Fall berichteten vor allem Kunden aus der Schweiz in der Presse.
  • Diese Drucker zeigten kurz nach dem Ablauf der Garantie die Fehlermeldung, dass eine Wartung nötig ist, denn die Lebensdauer verschiedener Teile war hier abgelaufen. Als sich die Kunden dann an den Hersteller wandten, sagte dieser, dass für da Modell keine Wartung mehr gibt. So blieb der Drucker funktionsuntüchtig.

Warnungen für längere Lebenszeit bei Geräten


Solche Warnungen dienen nicht dazu, die Lebenszeit der Geräte zu verkürzen, sondern, im Gegenteil, einen unnötigen Fehler zu vermeiden und daher die Lebenszeit des Gerätes zu verlängern. Es kann zum Beispiel zur Abnutzung der einzelnen Zahnräder kommen, die noch andere Defekte auslösen.

Reinigung der Druckköpfe durchführen

 Canon erklärte, dass bei Tintenstrahldruckern – gerade wenn dieser eher selten gebraucht wird – regelmäßig die Druckköpfe durchzuspülen sind, damit diese nicht austrocknen. Dies geschieht mithilfe der Tinte, welche im Drucker von unten in einem Tank oder in einem Schwamm aufgenommen wird. Jenes restliche Tintenreservoir ist irgendwann voll und muss dann gewechselt werden, deshalb erscheint die Fehlermeldung. Sonst bestehe die Gefahr, dass der Tank überläuft und die Einrichtung des Anwenders beschädige.

Kunden empfinden die Tricks als Abzocke


Aber auch hier tricksen die Hersteller. Oftmals ist der Schwamm zum Auffangen nicht einmal zu einem Drittel aufgefüllt. Außerdem ist oft etwa ein Viertel bis die Hälfte der einst eingesetzten teuren Originaltinte in diesem Reservoir gelandet. Dies wird von den Kunden als Abzocke wahrgenommen.

Betriebsdauer des Farbkissens beendet

Epson-Drucker mit Pads für die Tinte, welche die Resttinte von Reinigungsprozeduren auffangen, sind mit einem Zähler für die Wartung ausgestattet. Nach einer bestimmten Anwendungsdauer meldet sich das Gerät mit der Warnung: „Betriebsdauer des Farbkissens beendet“. Das Gerät stellt dann sofort den Betrieb ein.

Teure Wartungskosten bei Epson

In einem anderen Beispiel, das bekannt ist, ist die Wartung beim Hersteller Epson beinahe so teuer wie der Kaufpreis des drei Jahre alten Gerätes. Laut Experten führt dies dazu, dass noch einwandfreie Drucker auf dem Müll landen.

Tricks bei der Patronengröße

Auch bei der Patronengröße handeln die Hersteller in die eigene Tasche. So bietet Canon Tintenpatronen in unterschiedlichen Größen an. Eine normale Patrone kostet am wenigsten, die größeren Varianten klingen zunächst einmal nach viel Inhalt. Bei einer Probe von Experten ist keine davon jedoch vollständig gefüllt und hierdurch entsteht unnötiger Abfall. Am teuersten ist die angeblich günstige Normalpatrone bei einem Preis von insgesamt mehr als 1.000 Euro für einen Liter.

Wichtige Sicherheitsupdate – HP gegen Fremdpatronen


Der Hersteller HP hat mehrere Jahre in Folge durch vermeintlich wichtige Sicherheitsupdates dafür gesorgt, dass die Nutzung von Fremdtintenpatronen nicht mehr möglich wurde. Verbraucherschützer beanstanden, dass dies ohne die Zustimmung des Anwenders einen starken Eingriff in das Eigentumsrecht der Nutzer darstellt.

Reinigungsvorgang bei Tintenstrahlerdrucker kostet viel Tinte

Ein weiterer Trick der Druckerersteller ist ein ganz arglistiger. Den Anwendern wird dabei zu einem Tintenstrahldrucker geraten, wenn diese nicht viel und oft drucken. Genau dies bedeutet jedoch oft, dass vor dem eigentlichen Auftrag ein Reinigungsvorgang auszuführen ist, um das Druckergebnis optimal zu gestalten. Was nach einer nutzerfreundlichen Automatik klingt, immerhin musste der Anwender einst bei Bedarf die Patrone selbst reinigen lassen, ist meistens unnötig und kostet außerdem sehr viel Tinte. Vor allem Anwender, welche nur selten drucken, leiden hierunter.

Warum sind Tricks für Drucker-Hersteller relevant?

Da die Patronen eine gute Einnahmequelle für die Hersteller der Drucker sind, sind diese interessiert, das Nachfüllen für die Anwender zu erschweren oder dies gar nicht möglich zu machen. Hierfür gehen sie diese mittlerweile besonders kreativ vor. Die Chips messen, wann eine Tintenpatrone leer ist. Hierbei ist es egal, ob dies wirklich der Fall ist. Daher weigert sich der Drucker, etwas zu drucken, wenn der Chip anzeigt, dass die zur Verfügung stehende Farbe nicht mehr reicht. Die Lösung hierfür sind Nachfülltinte oder sogenannte Mod-Chips, denn die meisten Geräte sind bereits aufgebrochen und können mit einem abgeänderten Chip überredet werden, mit aufgefüllten Patronen noch zu drucken.

Seitenanzahl nach A4 Drucke – ISO/IEC Standard 24711

Das abschließende Merkmal einer Patrone ist die Reichweite und bedeutet, wie viele Seiten hiermit gedruckt werden können und nicht der Auffüllstand der Tintenpatrone. Dies wird nach ISO/IEC Standard 24711 (für A4-Drucke) angegeben und stimmt mit der internationalen Norm überein. Die Reichweite der Farbe vom Lieferumfang ist auf der Verpackung des Druckers zu finden. Zudem haben Kunden die Wahl zwischen Standard, XL- bzw. XXL-Farbe. Mit den erhältlichen Tinten können erheblich mehr Seiten ausgedruckt werden als mit den Standardfarben.

XL & XXL Patronen – Vorteile & Mengen

Ein Logo auf der Umverpackung jeder XL- und XXL-Patrone zeigt an, wie viele Seiten hiermit im Vergleich zu den einzelnen Standardpatronen ausgedruckt werden können. Der Inhalt der Patrone wird außerdem in Millilitern auf den Verpackungen angegeben. Diese Menge ist in den Tintenpatronen dann enthalten.

Wenn der Anwender sich einen Drucker kauft, ist es in vielen Fällen ein Tintenstrahldrucker. Die Geräte sind meistens vielseitig, günstig, besitzen eine hohe Druckqualität und zugleich verspricht der Hersteller günstige laufende Druckkosten, womit die Tinte gemeint ist. Das möchten die Hersteller erreichen, dass die Drucker weniger Tinte brauchen, um dasselbe Ergebnis zu erreichen.