Druckerpapier & Dicke – Arten, Beispiele, Kosten

Um sowas zu vermeiden: Richtiges Format & Papierstärke beim Drucker-Papier wählen! Bild: @poojames via Twenty20


Papier ist heutzutage sehr viel mehr, als eine Unterlage, auf der die Nutzer schreiben. Daher gibt es im Handel nicht ausschließlich eine Papiersorte, die gewählt werden kann. Das Angebot ist sehr groß und für jeden Zweck ist das passende Format und die jeweiligen Papiersorten zu haben.

Vor allem durch diese große Auswahl kann es schwierig sein, das geeignete Papier zum Drucken zu wählen. Oft greifen die Nutzer zum falschen Druckerpapier und es geschieht, dass die gedruckte Schrift auf der Rückseite durchschimmert, dass die Farben beim Kniffen brechen, oder dass das komplette Schriftbild nicht schön aussieht.


Daher sollten die Nutzer nicht vorschnell zu einem beliebigen Kopier- oder Druckerpapier greifen, sondern sich mit den einzelnen Papiersorten und deren Eigenschaften beschäftigen. So gibt es auf dem Markt viele verschiedene Produkte und diese weisen sehr hohe Unterschiede auf. Am bedeutendsten hierbei ist die Papierstärke. Meistens wird diese als Grammatur, Papierdicke oder -gewicht bezeichnet. Dieser Gesichtspunkt ist erforderlich, wenn die Anwender auf der Suche nach Druckerpapier für einen definierten Zweck sind, wie zum Beispiel für Visitenkarten.

Die Bedeutung des Weißegrades

Als wie „weiß“ das Papier empfunden wird, hängt vor allem davon ab, wie sehr das Licht von dem Papierbogen reflektiert wird. Dies ist zugleich von den Augen- und den Lichtverhältnissen abhängig. Das Auge des Menschen nimmt geringe Abweichungen nahezu nicht wahr.

ISO 11475:2004 oder der CIE Angaben


Vergleichbar machen es dies Angaben gemäß der ISO 11475:2004 oder der CIE. Dabei wird die ISO-Skala überwiegend für recycelte Papiersorten verwendet und liegt zwischen Werten von 50 bis70 ISO. Dies wird auch als Presseweiß bezeichnet. Je höher dieser Wert ist, umso weißer das Druckerpapier.

Internationale Beleuchtungskommission – Cie

Die Abkürzung CIE bedeutet Commission Internationale de l’Éclairage bzw. „Internationale Beleuchtungskommission“, die sich eingehend mit Farben beschäftigt sowie auf dem Gebiet der Standardisierung beispielsweise mit bekannten Einrichtungen wie der International Organization for Standardization, ISO, Internationale Organisation für Normung kooperiert. Je höher dieser Messwert und damit der Weißegrad ist, umso „weißer“ ist das Papierweiß. Bei Papieren für die Anwendung im Büro liegt dieser bei etwa. 160. Der hohe Weißegrad sorgt dafür, dass das Druckerpapier besonders hochwertig wirkt und die Ausdrucke ausdrucksstarke und leuchtende Farben haben. Der höchste Wert auf der CIE-Skala ist bei 171 zu finden. Differenziert werden die Papierklassen UNIVERSAL, RECYCLED, PREMIUM und BUSINESS.

Die Papierstärke

Die Grammatur ist ein Merkmal für die Qualität des Druckerpapiers und definiert das Flächengewicht und daher das Gewicht des Materials in der Beziehung zur Fläche. Daher wird auch von der Papierstärke gesprochen. Diese wird in Gramm je Quadratmeter (g/m², g/qm bzw. gqm) angegeben.

Dabei haben die Standarddruckerpapiere in aller Regel eine Grammatur in Höhe von 80 g/m². In diesem Fall wird auch von 80-Gramm-Papier gesprochen. Ein zu kleines Flächengewicht führt meistens dazu, dass das Papier leichter einknickt oder gar reißt und, dass es nicht für den doppelseitigen Druck geeignet ist, da der Druck zu sehr durchscheint.

  • Die Stärke des Papiers bestimmt zugleich das Papiergewicht und kann daher zugleich die Kosten für das Versenden beeinflussen.
  • Um hierbei das Porto zu sparen werden Briefe daher oft auf Papier mit einer geringen Grammatur gedruckt. Analog zu den Begriffen Papierstärke und Grammatur wird gleichzeitig der Begriff Papierqualität genutzt.

Es gibt besonderes Fotopapier für die Laserdrucker, aber die meisten Anwender setzen dabei auf gutes Druckerpapier in Verbindung mit einem verlässlichen Tintenstrahldrucker. Ein solcher Drucker liefert die hochwertigsten Resultate beim Drucken von Aufnahmen. Tintenstrahldrucker sind ebenfalls in der Lage, die Bilder gestochen scharf zu drucken. Dieses spezielle Fotopapier gibt es mit unterschiedlichen Beschichtungen von matt bis glänzend.

Recyclingpapier kann ebenfalls zum Drucken verwendet werden. Daher gibt es das Recyclingpapier für Drucker jeglicher Art, und es ist hierbei nahezu genauso weiß wie normales Druckerpapier. Dieses eignet sich optimal für das Drucken von Entwürfen und Dokumenten.

Wenn die Anwender viele Dokumente für den internen Gebrauch auf der Arbeit ausdrucken müssen, dann muss es nicht in jedem Fall ein Premiumpapier sein. Dazu können diese hochwertiges Druckerpapier für wichtige Dokumente benutzen und greifen intern anstelle dessen zu einfachem Kopierpapier. Auf diese Weise können diese Geld sparen und zugleich noch die Umwelt schonen.

Inkjet Papier – Spezielles Druckerpapier

Das Inkjet-Papier ist ein spezielles Druckerpapier. Die Tintenstrahldrucker sprühen mit einer hohen Geschwindigkeit die Tinte auf das eingelegte Papier. So sollte das Druckerpapier für solche Drucker saugfähiger sein als normales Standardpapier. Wenn die Anwender besonderes Inkjet-Papier nutzen, dann trocknet die Tinte sehr schnell, wodurch eventuelle Schmierflecken sehr gut verhindert werden können.

Ideales Papier für Laserdrucker – Tipps

Das Laserpapier gehört zu den dicksten Papiersorten. Dieses wurde für Laserdrucker entwickelt und weist eine besondere Beschichtung auf, auf welcher das Tonerpulver, welches beim Drucken bei hohen Temperaturen auf das Druckerpapier übertragen wird, sehr gut haftet.

  • Die Laserdrucker schaffen generell Ausdrucke mit scharfen Linien, welche optimal für Handouts oder für Präsentationen geeignet sind.
  • Dieses Papier ist normalerweise ein wenig teurer als geläufiges Druckerpapier, allerdings liefert Laserpapier gedruckte Dokumente mit einem hochwertigen Finish.
  • Dies ist optimal für Dokumente, welche an Kunden versendet werden sollen. Für spezielle Anlässe kann der Anwender auch farbiges Druckerpapier nutzen.

Welches Papierformat gibt es?

Das Papierformat ist neben der Stärke ebenfalls von Bedeutung. Vor allem bei den Papiergrößen gibt es bedeutende Unterschiede. Zur Vereinheitlichung hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) genaue Papierformate dargelegt, welche vom Internationalen Normierungsgremium in der jeweiligen ISO 216 übernommen wurden. Diese Größen haben sich in den meisten durchgesetzt. Das Verhältnis zwischen diesen Formaten ist 1:√2.

DIN A-D mit 0-10 – Papier Formate

Es gibt grundsätzlich vier DIN-Reihen, welche mit A bis D benannt sind und elf Größen besitzen, die von 0 bis 10 beziffert sind. Aus dem einzelnen Buchstaben und der Zahl wird der Name des Formats gebildet, beispielsweise A4 (210 mm × 297 mm).

  • Die bekannteste Reihe hat zugleich die bekannteste Papiergröße herausgebracht. Dies ist das DIN A4-Format.
  • Dieses wird jeden Tag bei Briefpapier, Zeitschriften, Broschüren oder Verträgen gebraucht.
  • Es ist jenes Format einer PDF-Datei und daher mit jedem Drucker zusammenpassend. Es gibt zugleich noch andere bedeutende Formate, wie die DIN A3-Formatierungen für Notenblätter oder Zeitungen und DIN A5-Hefte.

Die Stärken von Druckerpapier variieren generell. Wenn die Nutzer hauptsächlich für den privaten Gebrauch drucken, dann ist Papier mit der Stärke von 70 oder 80 g/m² hinreichend. Ein solches Papier ist ziemlich dünn, aber gleichzeitig verhältnismäßig günstig. Wenn die Anwender in erster Linie für den eigenen Gebrauch drucken, sparen diese hiermit Geld.

Welches Papier passt zu welchem Drucker?

Wenn die Anwender auf der Suche nach einem passenden Druckerpapier sind, gibt es im Netz viele Tipps, worauf diese beim Kauf achten müssen. Tests haben zugleich gezeigt, dass vor allem die Qualität des Papiers und die Druckereignung bedeutende Aspekte für das geeignete Papier sind.

  • Im Alltag ist die Auswahl des richtigen Papiers oftmals ein Kompromiss zwischen guten Druckergebnissen und niedrigen Druckkosten.
  • In Tests hat sich jedoch gezeigt, dass es sich lohnt, für einzelne Zwecke verschiedene Papierarten zu verwenden.
  • Daher fahren die Nutzer recht gut, wenn diese Unterlagen für den privaten Gebrauch auf günstigerem Universalpapier ausdrucken und für wichtige Geschäftsbriefe auf dickes Premiumpapier zurückgreifen.

Das Druckerpapier sollte am besten in einem kühlen Raum unter 20 Grad Celsius gelagert werden. Am besten werden dabei die Vorräte in einem geschlossenen Karton aufbewahrt, um diese vor Staub zu schützen. Zugleich sollte das Papier nicht zu feucht und zugleich nicht zu trocken sein. Am besten ist eine relative Luftfeuchte in Höhe von 50 Prozent.

Hochwertiges Druckerpapier & Fotopapier – Beschichtung

Hochwertiges Druckerpapier und vor allem Fotopapier besitzen eine besondere Beschichtung. Bei Fotos garantiert eine solche Beschichtung vor allem Details und leuchtende Farben. Außerdem sind Ausdrucke mit jenen Beschichtungen länger haltbar als normale Ausdrucke.

Worauf achten bei der Papierstärke?

Die Papierstärke ist generell für die meisten Käufer das bedeutendste Kennzeichen. Je dicker das Druckerpapier ist, umso besser sind Haptik und Optik. Vor allem für offizielle Schreiben, Bewerbungen und Dokumente eignen sich Papierarten mit 100 g/m2 und mehr. Dickeres Papier wirkt vor allem wertiger und ist zugleich robuster als universelles Papier.

Die Laufeigenschaften spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle. Oftmals ist es überzeugend, beidseitig zu drucken – vor allem, um Papier zu sparen. Bei dünnem Papier scheint meistens dabei die Rückseite durch. Daher sollten die Anwender zum beidseitigen Drucken am besten Papier mit 100 bis 120 g/m2 nutzen.
Die Laufeigenschaften des Druckerpapiers entscheiden, wie gut der Drucker die einzelnen Blätter hineinziehen kann. Wenn das Papier zu glatt ist, können die Einzugswalzen dieses nicht gut greifen. Wenn es zu rau ist, beansprucht dies die Walzen und vermindert die Lebensdauer des Druckers.

  • Viele Druckerpapiere sind für die herkömmlichen Druckgeräte geeignet.
  • Dies trifft auf Foto-, Farblaser-, Laser-, Tintenstrahldrucker und für Kopierer und Faxgeräte zu.
  • Es gibt allerdings auch Druckerpapier, das für besondere Druckersysteme optimiert ist.
  • Daher werden die Anwender mit einem Papier, welches für Tintenstrahldrucker entwickelt worden ist, mit einem Laserdrucker keine guten Ergebnisse erreichen können. Auch wenn diese Fotos ausdrucken wollen, dann sollten Sie das passende Papier mit einem besonderen Fotodrucker nutzen.

Papier mit einer hohen Grammatur ist zugleich weniger durchsichtig und weist daher auch eine größere Opazität auf. Welches Papier optimal ist, hängt vor allem von seinem Einsatzzweck ab.

Generell gilt Papier mit einem hohen Weißgrad sowie einer hinreichenden Grammatur als hochwertiger. Bewerbungen, Broschüren und Präsentationen machen sich auf stärkerem Papier einfach besser. Für den Versand allerdings spielt auch das Gewicht eine wichtige Rolle, und Umweltaspekte bestimmen ebenfalls, welches Papier Anwendung findet.